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Exotische Gewürze die Sie unbedingt probieren sollten

Normalerweise würzen die meisten Menschen ihre Speisen mit Salz und Pfeffer oder allseits bekannten Kräutern wie Petersilie, Basilikum oder Oregano. Jedoch gibt es neben diesen Herkömmlichen, eine große Vielfalt an weiteren Kräutern und Gewürzen, von denen man so manche auch bei seinem nächsten Einkauf finden kann.

Ein Gericht welches nicht richtig gewürzt wurde, dem fehlt etwas. Ein Gewürz verleiht Speisen und Getränken oftmals den letzten Schliff; so wie eben die bekannte Kirsche auf der Sahne. In diesem Artikel möchten wir Ihnen 3 etwas weniger bekannte Küchengewürze vorstellen, welche den herkömmlichen Küchenkräutern aber in nichts nachstehen.

Gewürzfenchel:

Beim Gewürzfenchel ist hierbei nicht der herkömmliche Knollenfenchel, sondern die aus Vorderasien, Nordafrika und dem Mittelmeergebiet stammende Heil- und Gewürzpflanze gemeint. Die Blüten der Pflanze sollte man ernten, sobald diese sich öffnen und am besten immer gleich frisch verarbeiten. Doch auch die Blätter von der Fenchel-Staude sind ausgezeichnet zum Verzehr geeignet. Ihre Blüten und Blätter erinnern dabei an Anis-Aroma und sind ein toller Begleiter für Salate, diverse Saucen aber auch zu Fisch. 

Typisch für den Gewürzfenchel sind seine halbmondförmigen, graubraunen und aromatischen Samen. Sie werden für mediterrane Gerichte, zum Brotbacken oder für Suppen verwendet. 

Die Körner enthalten zudem reichlich ätherischen Öle wie Anethol und Fenchon, sowie Inhaltsstoffe wie Flavonoide und Cumarine. Diese Stoffe wirken krampflösend und lindern Blähungen und Krämpfe. Auch Kindern verabreicht man bei Bauchschmerzen gerne einen Fencheltee und auch bei Husten kann dieser Abhilfe schaffen. Das Kauen der Samen hat nebenbei auch noch einen tollen Nebeneffekt; es unterbindet Mundgeruch.

Sternanis:

Der Sternanis hat mit dem herkömmlichen Anis nicht viel am Hut; die Gewürze kommen nicht einmal von der gleichen Familie und stammen von unterschiedlichen Pflanzen ab. Doch auch in der Optik unterscheiden sie sich, denn während der Sternanis aussieht wie eine achtzackige Sternfrucht, wirkt der Anis hingegen wie ein kleines Früchtchen. Obwohl die beiden Gewürze aber nicht miteinander verwandt sind, kennzeichnen sie dennoch ähnliche Inhaltsstoffe und ein ähnlicher Geschmack. Hauptcharakter dabei ist das ätherische Öl Anethol, welches bei Erkältungen helfen kann und krampflösende Eigenschaften besitzt. Der Sternanis ist im Aroma etwas weniger süß und hat einen intensiveren, würzigeren bzw. schärferen Geschmack als der normale Anis. Was die beiden Heilpflanzen außerdem gemeinsam haben ist, dass beide vorwiegend in gemahlener Form für die Küche genutzt werden. Interessant ist auch, dass der preiswertere Sternanis immer häufiger anstelle vom normalen Anis verwendet wird. Eingesetzt wird er hierbei vor allem in der Weihnachtszeit für verschiedenen Backwaren oder aber auch in flüssiger Form in alkoholischen Getränken wie Ouzo oder Raki. Zur Dekoration für Tees, Punsch oder Glühwein hat der Sternanis gegenüber dem herkömmlichen Anis aufgrund seines schönen Aussehens jedoch klar die Nase vorn.

Kardamom

Zu guter Letzt widmen wir uns einem der teuersten Gewürze, dem Kardamom. Dieser stammt von der gleichnamigen Pflanze und kommt aus Sri Lanka, wobei er inzwischen aber auch entlang des Äquators heimisch ist. Unterschieden wird der grüne und der schwarze Kardamom; beide mit dem allseits bekannten Ingwer verwandt.

Genutzt werden von diesem heilsamen Gewürz die getrockneten Samenkapseln, welche beispielsweise für Fruchtsalate oder in der Adventszeit für Backwaren wie Lebkuchen Verwendung finden. Der schwarze Kardamom wird gerne für herzhafte Speisen , sowie als zentraler Bestandteil von Curry oder als Zusatz für Kaffee oder andere Getränke verwendet. Der grüne hingegen kommt eher bei lieblichen Speisen wie Gebäck zum Einsatz.

Aber nicht nur für verschiedene Gerichte, sondern auch für Getränke wie arabischen Kaffee oder Mokka gehört eine Prise Kardamom dazu. In der indisch-arabischen Welt wird zudem auch gerne die Milch mit einem Teelöffel des schmackhaften Gewürzes bereichert. Dortzulande wird Kardamom außerdem als Hausmittel verwendet. In der arabischen, indischen oder chinesischen Küche hat der Kardamom somit einen festen Platz in der Küche eingenommen. Vor allem in den Samen stecken heilsame Wirkstoffe. Das Öl enthält die gesunden Stoffe Borneol, Cineol oder Kampfer. Genannte sind wirksam bei Erkältungen oder helfen bei Verdauungsproblemen, da schwere Mahlzeiten dadurch besser verdaut werden können.

Diese tollen und schmackhaften Aromen sind eine wirklich tolle Bereicherung für jedes Gewürzregal und ermöglichen Ihnen eine genüssliche Reise um die Welt. Verwendet für eine große Bandbreite an Gerichten, erleben Sie zahlreiche neue Geschmackserlebnisse der Extraklasse!

TIPP:

Unser Küchenchef Michale gibt einen eklusiven Einblick in seine Küchengeheimnisse! Wer gerne Kräuter mit süßen Lebensmitteln kombiniert, der sollte dieses Rezept auf keinen Fall verpassen. 

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