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Kräuter konservieren leicht gemacht

Kräuter einfrieren und trocken - Hilfreiche Tricks & Tipps, wie Sie auch im Winter nicht auf Sommerkräuter verzichten müssen.

Kräutergenuss das ganze Jahr

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und damit verschwinden auch so manche Kräuter von unseren Tellern. Viele Kräuterliebhaber pflegen währende der warmen Jahreszeit ihr eigenes Kräuterbeet auf dem Balkon oder im Garten und sichern sich so eine stetige Versorgung. In guten Jahren fällt die Ernte der Kräuter so üppig aus, dass man es nicht schafft alle Kräuter zu verwerten. Doch was tun, wenn die Ernte den Eigenbedarf bei Weitem übersteigt, oder dem Kräuterbeet der Kältetod droht?

Unser Tipp: Damit Sie auch im Winter nicht auf den Kräutergenuss verzichten müssen, können Sie die Pflanzen einfach konservieren. Hier haben Sie die Wahl zwischen dem klassischen Einfrieren, oder dem altbewährten Trocknen. Aber Achtung: Nicht jedes Kraut eignet sich für beide Varianten.

Kräuter einfrieren: Zum Einfrieren eignen sich alle robusten Kräuter, dazu gehören beispielsweise:

  • Rosmarin
  • Salbei
  • Thymian
  • Oregano
  • Schnittlauch
  • Petersilie

So wird`s gemacht: Waschen Sie die Kräuter nach der Ernte sehr sorgfältig ab und entfernen Sie die braunen Stellen. Nun trocknen Sie die Pflanzen gründlich ab und schneiden oder hacken Sie in die Größe, in der Sie das Kraut am liebsten verzehren.
Tipp: Zum einfrieren eignen sich Eiswürfelbehälter besonder gut – So sind die Kräuter gleich küchenfertig portioniert.
Geben Sie die gehackten Kräuter in die Behälter und ab damit ins Tiefkühlfach. Die meisten gefrorenen Kräuter sind geschmacklich intensiver als getrocknete und sie behalten außerdem ihre frische und natürliche Farbe bei.

Kräuter trocknen: Zum Trocknen eignen sich folgende Kräuter wunderbar: 

  • Basilikum
  • Dill
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Rosmarin
  • Majoran
  • Zitronenmelisse
  • Thymian
  • Salbei
  • Ysop
  • Minze
  • Oregano

Wenn Sie Ihre erntefrischen Kräuter trocknen wollen, sollten Sie diese nicht ausgiebig waschen. Denn dadurch verlieren sie an Qualität, da es den Trocknungsvorgang deutlich verzögert. Damit Sie Staubrückstände und Schmutzpartikel von den Kräutern entfernen können, können Sie die Kräuter in einen Sieb geben und ordentlich schütteln. Falls Sie jedoch nicht darauf verzichten wollen Ihre Kräuter ordentlich zu waschen, ist es wichtig, dass Sie die Pflanzen anschließend mit Küchenrolle gut abtrocknen.

Kräuter an der Luft trocknen

Kräuter an der Luft zu trocken ist zwar zeitaufwändig, aber die schonendste Art.
Zum Trocknen an der Luft eignen sich warme, windgeschützte und schattige Plätze. Auch wenn es sich absurd anhört, direkte Sonneneinstrahlung sollte auf jeden Fall vermieden werden. Die Temperaturen dürfen nämlich niemals über 35 °C liegen, da sonst die Gefahr besteht, dass sich die ätherischen Öle verflüchtigen.
Bündeln Sie die Kräuter und binden Sie diese mit einem Gummiband oder mit einem Garn zusammen. Die Bündel hängen Sie nun kopfüber und locker nebeneinander. Im Idealfall sollte die Trocknungszeit nicht länger als drei bis vier Tage dauern.

Kräuter im Backofen trocknen

Das Trocknen von Kräutern im Backofen geht zwar schneller als an der Luft, jedoch muss man bei den meisten Kräutern mit einem leichten Aromaverlust rechnen. Wertvolle Inhaltsstoffe wie z.B. Senföle oder Flavonoide, die für den Geschmack verantwortlich sind, verflüchtigen sich.

Deshalb sollte die Trocknung der Kräuter im Backofen bei sehr niedrigen Temperaturen erfolgen. Im Optimalfall liegt die Temperatur zwischen 30 und 50 °C.
Zerkleinern Sie die gewünschten Kräuter und auf geben Sie diese auf ein Backblech mit Backpapier. Lassen Sie den Backofen während des Trockenvorgangs leicht geöffnet, damit die entstehende Feuchtigkeit sich verflüchtigen kann. Damit die Kräuter im Ofen schonend getrocknet werden, sollten Sie etwa 3 Stunden einplanen. Am besten Sie beginnen mit der niedrigsten Temperatur und erhöhen diese etwa zur Hälfte der abgelaufenen Zeit.

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©shutterstock.com Sebastian Duda

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